Ein Passagierflugzeug der Austrian Airlines auf dem Weg von Tel Aviv nach Wien musste wegen einer Bombendrohung nach Sofia, der Hauptstadt Bulgariens, umgeleitet werden. An Bord befanden sich 51 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Nach einer Sicherheitskontrolle wurde keine Gefahr festgestellt.
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Bombendrohung auf Austrian-Airlines-Flug: Notlandung in Sofia
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Am Sonntagabend, dem 18. Oktober 2026, war ein Airbus A320 der Austrian Airlines mit der Flugnummer OS82 von Tel Aviv in Israel auf dem Weg nach Wien. Nach Angaben des bulgarischen Verkehrsministeriums meldete die Besatzung während des Fluges in der Nähe der rumänischen Grenze eine Bombendrohung. Daraufhin wurde entschieden, die Maschine nach Sofia umzuleiten.
Kampfjet begleitete das Passagierflugzeug
Die bulgarischen Behörden teilten mit, dass im Rahmen der vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen ein MiG-29-Kampfjet gestartet sei, um das Passagierflugzeug bis zum Flughafen Sofia zu begleiten. Die Maschine landete sicher, anschließend wurden die Passagiere aus dem Flugzeug gebracht.
Die Deutsche Welle (DW) zitierte am 19. Oktober aus einer Mitteilung des bulgarischen Verkehrsministeriums:
„Die Besatzung meldete während des Fluges in der Nähe der rumänischen Grenze eine Bombendrohung und entschied sich für eine außerplanmäßige Landung in Sofia.“
Keine Gefahr im Flugzeug festgestellt
Nach der Landung wurden Sicherheitskontrollen am Flugzeug sowie bei den Passagieren und der Besatzung durchgeführt. Nach Angaben von Austrian Airlines, über die The Times of Israel berichtete, wurde bei den Durchsuchungen keine Gefahr festgestellt.
Die Fluggesellschaft bestätigte am 19. Oktober, dass der Flug aufgrund der Bombendrohung am 18. Oktober einen Zwischenstopp in Sofia einlegen musste. Nach Abschluss der Kontrollen gingen die Passagiere wieder an Bord und der Flug wurde nach Wien fortgesetzt.
Die bulgarischen Behörden haben Untersuchungen zu dem Vorfall eingeleitet. Weitere Einzelheiten zur Herkunft der Bombendrohung und zu den Ermittlungsergebnissen wurden bislang nicht abschließend bekannt gegeben.
Quellen: Deutsche Welle (DW), The Times of Israel, Reuters und Associated Press (AP).
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