Das Auswärtige Amt hat am 1. August 2026 seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert. Anlass sind vor allem die derzeit erhöhte Waldbrandgefahr sowie die allgemeine Sicherheitslage in der Region.

Nach Angaben des Auswärtigen Amts besteht aufgrund der anhaltenden Hitze und der geringen Niederschläge in weiten Teilen der Türkei derzeit ein sehr hohes Waldbrandrisiko. Durch wechselnde Windrichtungen können sich Brände innerhalb kurzer Zeit ausbreiten oder bereits gelöschte Feuer erneut aufflammen.

Kurzfristige Straßensperrungen, Evakuierungen oder Einschränkungen an einzelnen touristischen Sehenswürdigkeiten können deshalb nicht ausgeschlossen werden. Besonders betroffen sind derzeit die Küstenregionen Muğla, Aydın und Antalya sowie Teile von Balıkesir, Kütahya, Çanakkale und Yalova. Die Brände werden weiterhin aus der Luft und am Boden bekämpft.

Das Auswärtige Amt empfiehlt Urlaubern, die Hinweise lokaler Behörden zu beachten und sich regelmäßig über Hotels, Reiseleitungen oder Reiseveranstalter über die aktuelle Lage zu informieren. Außerdem wird geraten, Mobiltelefone jederzeit einsatzbereit zu halten und gegebenenfalls eine Powerbank mitzunehmen.

Neben den Waldbränden weist das Auswärtige Amt auch auf die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten hin. Weitere militärische Entwicklungen könnten sich unter Umständen auf den internationalen Flugverkehr auswirken. Eine allgemeine Einstellung des Flugverkehrs in die türkischen Urlaubsregionen besteht derzeit jedoch nicht.

Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass es in größeren Städten wie Istanbul weiterhin vereinzelt zu Demonstrationen kommen kann. Urlauber sollten größere Menschenansammlungen meiden und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden folgen.

Für die klassischen Urlaubsregionen an der Türkischen Riviera und an der Ägäis gibt es nach aktuellem Stand keine allgemeine Reisewarnung. HolidayCheck bestätigt ebenfalls, dass der Urlaubsbetrieb in Antalya, Side, Belek, Alanya, Bodrum und weiteren Ferienorten regulär läuft. Hotels arbeiten normal und die wichtigsten Flughäfen werden weiterhin planmäßig angeflogen.

Vor Reisebeginn empfiehlt es sich dennoch, die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts sowie Informationen der Airline oder des Reiseveranstalters zu prüfen.