Bei einer schweren Fährkatastrophe vor Girne (Kyrenia) sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. 18 weitere Personen werden weiterhin vermisst. Die Fähre FİLOJET war auf dem Weg von Girne nach Taşucu in der türkischen Provinz Mersin, als sie kurz nach dem Ablegen Wasser aufnahm, kenterte und später vollständig sank. An Bord befanden sich nach Angaben […]
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Fährkatastrophe vor Nordzypern: Acht Tote, 18 Menschen weiterhin vermisst
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Bei einer schweren Fährkatastrophe vor Girne (Kyrenia) sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. 18 weitere Personen werden weiterhin vermisst. Die Fähre FİLOJET war auf dem Weg von Girne nach Taşucu in der türkischen Provinz Mersin, als sie kurz nach dem Ablegen Wasser aufnahm, kenterte und später vollständig sank.
An Bord befanden sich nach Angaben der Behörden 259 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder – insgesamt 267 Menschen. 241 Menschen konnten gerettet werden. Für 18 Personen laufen weiterhin Such- und Rettungsmaßnahmen.
Die Fähre war am Sonntag, dem 30. August 2026, vom Hafen Girne in Richtung des türkischen Hafens Taşucu unterwegs. Kurz nach der Abfahrt begann das Schiff aus bislang ungeklärter Ursache Wasser aufzunehmen. Die Fähre kenterte und sank anschließend vollständig. Das Wrack liegt nach Angaben von Reuters in einer Tiefe von rund 514 Metern.
Ursache des Unglücks noch nicht geklärt
Warum die FİLOJET plötzlich Wasser aufnahm, ist bislang nicht abschließend geklärt. Überlebende berichteten von ungewöhnlichen Bewegungen des Schiffes und einem heftigen Aufprall im vorderen Bereich. Diese Aussagen sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen und stellen noch keine bestätigte Unfallursache dar.
Auch die Umstände der Evakuierung werden untersucht. Der Kapitän und Mitglieder der Besatzung wurden nach dem Unglück zur Befragung festgehalten. Die Ermittlungen sollen klären, wie es zu dem Unglück kam und ob möglicherweise Sicherheitsvorschriften verletzt wurden.
Türkei unterstützt Such- und Rettungseinsatz
Die Türkei beteiligt sich an den Such- und Rettungsmaßnahmen. Das türkische Außenministerium erklärte, dass die Türkei die Behörden der Türkischen Republik Nordzypern bei der Bewältigung des Unglücks unterstützt.
Die Suche nach den Vermissten wird weiterhin auf See und aus der Luft fortgesetzt. Auch Taucher aus der Türkei sind an den Maßnahmen beteiligt.
Die Katastrophe hat in Nordzypern große Bestürzung ausgelöst. Angehörige warten weiterhin auf Informationen über das Schicksal der vermissten Passagiere.
Die Ermittlungen zur Unglücksursache sowie die Suche nach den 18 Vermissten dauern an.
Quellen
- Reuters – aktuelle Berichterstattung zur Fährkatastrophe
- Reuters – erste Meldung zum Unglück
- T.C. Dışişleri Bakanlığı – offizielle Stellungnahme zum Schiffsunglück
Photo: NTV
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