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Russische Urlauberin in Antalya: Behandlungskosten von 55.000 Dollar genannt

Nach Berichten russischer Medien befindet sich eine 76-jährige russische Urlauberin nach einem schweren medizinischen Notfall in der Region Antalya auf der Intensivstation. Nach Angaben ihrer Tochter, die von russischen Medien zitiert wurden, sind im Zusammenhang mit der Behandlung Kosten in Höhe von rund 55.000 US-Dollar genannt worden. Das russische Generalkonsulat in Antalya erklärte inzwischen, mit […]

Von adminViews: 148
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Russische Urlauberin in Antalya: Behandlungskosten von 55.000 Dollar genannt

Nach Berichten russischer Medien befindet sich eine 76-jährige russische Urlauberin nach einem schweren medizinischen Notfall in der Region Antalya auf der Intensivstation. Nach Angaben ihrer Tochter, die von russischen Medien zitiert wurden, sind im Zusammenhang mit der Behandlung Kosten in Höhe von rund 55.000 US-Dollar genannt worden. Das russische Generalkonsulat in Antalya erklärte inzwischen, mit dem Krankenhaus, einem Vertreter der Versicherung und den Angehörigen der Patientin in Kontakt zu stehen.

Medizinischer Notfall während des Urlaubs in Alanya

Nach einem Bericht des russischen Nachrichtenkanals „Осторожно, новости“ vom 13. September reiste die 76-jährige Tatiana am 4. September gemeinsam mit ihrer Tochter nach Alanya.

Nach Angaben der Tochter gegenüber dem russischen Nachrichtenkanal erlitt die Frau am Tag nach ihrer Ankunft auf dem Weg zum Meer eine Aneurysmaruptur und eine Hirnblutung.

Nach den Berichten russischer Medien wurde die Patientin zunächst in ein Krankenhaus in Alanya gebracht. Nach Darstellung der Tochter sei sie anschließend in das in den Berichten als Life Hospital bezeichnete Krankenhaus in Antalya verlegt worden, weil dort kein erforderlicher Neurochirurg zur Verfügung gestanden habe.

Diese Angaben zum medizinischen Verlauf und zur Verlegung beruhen auf den Aussagen der Angehörigen gegenüber russischen Medien.

Angaben zu 55.000 Dollar Behandlungskosten

Nach Angaben der Tochter, die von russischen Medien aufgegriffen wurden, teilte die Versicherung mit, dass die Kosten für eine Operation und eine Angiografie nicht übernommen würden, während andere Behandlungskosten weiterhin über die Versicherung abgewickelt werden sollten.

Die Tochter erklärte demnach, die behandelnden Ärzte hätten der Versicherung mitgeteilt, dass der Eingriff notwendig sei, um das Leben der Patientin zu retten.

„Осторожно, новости“ berichtete, dass der Familie zunächst ein Betrag von 60.000 US-Dollar genannt worden sei. Nach Angaben der Tochter sei dieser Betrag nach ihren Gesprächen anschließend auf 55.000 US-Dollar reduziert worden.

Bei der Summe von 55.000 US-Dollar handelt es sich nach aktuellem Stand um eine von der Tochter gegenüber russischen Medien genannte Summe. Eine ausführliche öffentliche Stellungnahme des Krankenhauses oder der Versicherung zu diesem konkreten Fall liegt bislang nicht vor.

Russisches Generalkonsulat in Antalya nimmt Kontakt auf

Zu einem weiteren Schritt kam es am 14. September. Das russische Generalkonsulat in Antalya erklärte, sich mit dem Fall zu befassen.

Nach Angaben des Generalkonsulats, die unter anderem von RIA Novosti und TASS verbreitet wurden, stehen Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung mit dem Krankenhaus, einem Vertreter der Versicherung und den Angehörigen der Patientin in Kontakt.

Das Konsulat erklärte, es würden Maßnahmen ergriffen, um bei der Klärung der Situation zu helfen. Gleichzeitig wies die Vertretung darauf hin, dass die Kosten für medizinische Behandlungen im Ausland entsprechend den Bedingungen der jeweiligen Versicherungspolice geregelt werden.

Gesundheitszustand weiterhin ernst

Nach Berichten russischer Medien vom 13. und 14. September befindet sich die 76-Jährige weiterhin auf der Intensivstation. Ihr Gesundheitszustand wird als ernst beschrieben.

Die geplante Rückreise der Familie konnte den Berichten zufolge aufgrund des weiteren Krankenhausaufenthalts nicht wie vorgesehen stattfinden.

Eine abschließende Entscheidung darüber, wer die Behandlungskosten in welcher Höhe übernimmt, ist bislang öffentlich nicht bekannt.

Quellen

  • „Осторожно, новости“: Bericht über den Fall der 76-jährigen russischen Urlauberin in Alanya und die von ihrer Tochter geschilderten Behandlungskosten.
    Zum Originalbericht
  • Life.ru: Bericht über die russische Patientin in der Türkei, die Hirnblutung und die von den Angehörigen genannte Rechnung von 55.000 US-Dollar.
    Zum Bericht von Life.ru
  • Life.ru: Bericht über die Unterstützung des russischen Generalkonsulats und dessen Kontakte zum Krankenhaus, zur Versicherung und zu den Angehörigen.
    Zum Bericht von Life.ru
  • RIA Novosti: Bericht über die Stellungnahme des russischen Generalkonsulats in Antalya und dessen Unterstützung bei der Klärung des Falls.
    Zum Bericht von RIA Novosti
  • VZGLYAD: Bericht über die Unterstützung der russischen Staatsbürgerin durch das Generalkonsulat und die genannte Behandlungssumme von 55.000 US-Dollar.
    Zum Bericht von VZGLYAD

Redaktioneller Hinweis

Die Angaben zu den Behandlungskosten, zur Versicherung und zum medizinischen Ablauf beruhen auf Aussagen der Angehörigen, die von russischen Medien veröffentlicht wurden. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben durch das Krankenhaus oder die Versicherung liegt bislang nicht vor. Die Angaben des russischen Generalkonsulats sind davon getrennt zu betrachten.

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